Mittwoch, 15. Juni 2016

Ahnenarbeit III: Die Wirkung der heiligen Steine



Hier kommt der dritte Teil der Serie Ahnenarbeit. 

Teil 1 findest Du hier *klick*
Teil 2 findest Du hier *klick*

Mittlerweile ist Juni und es ist mittlerweile schon 3 Monate her, seit ich die Moqui-Marbles in den Ahnentopf gelegt habe. 

Am Ende muss es wohl ein Wink der Göttin gewesen sein, mir die heiligen Steine wieder in die Hände zu geben, denn sie haben wirklich hervorragende Arbeit geleistet. Was am Anfang ein Experiment war, hat wirklich wunderbar gewirkt.

Grundsituation:

Wie schon erwähnt, haben wir letztes Jahr in der Familie und im Freundeskreis geliebte Menschen verloren. Das war für uns ein extrem heftiges Jahr. 

Gerade im familiären Bereich gab es viel aufzuarbeiten und Trauer ist, wie jedem bekannt ist, eine sehr persönliche Sache. Jeder trauert anders. Jeder verarbeitet die Dinge anders. 

Wenn man Loslassen muss, ist das ein sehr schwieriger Prozess, der nicht immer gelingt. Die Energie des Verstorbenen umschwirrt einen die ganze Zeit, umso heftiger der Nachhall der Trauer ist, umso mehr drückende Energien kommen auf. 

Das ist leider ein normaler Hergang bei der Trauerarbeit. 

Gerade wenn es um jemanden geht, der jung verstirbt. Da sind immer wieder kreisende Fragen da, die sich in manifestieren und man hat das Gefühl, dass "etwas einem im Nacken sitzt". Umso mehr man sich auf die aufbrennenden Fragen fokussiert, umso präsenter wird die Energie des Verstorbenen und findet keine Ruhe. Wenn sich das Ganze aufstaut und nicht verarbeitet wird, wird es dann unschön, unheimlich, störend und auch zerstörend.

Wer mit aller Gewalt an seiner Nicht-Verarbeitung festhält, dem geht es schlecht. Wer nicht loslassen kann, wird immer eine sich wehrende, festgesetzte Energie mit sich herumschleppen.

Was macht der Ahnentopf?

Am Ende geht es darum, die Energie des Verstorbenen respektvoll in den Kreis der Ahnen aufzunehmen. Das heißt, diese Energie durch die Türe der Anderswelt liebevoll zu weisen und ihre positive Kraft in das große Ganze aufnehmen zu lassen, damit sie wiedergeboren werden kann und das der Geist des Verstorbenen uns in Zukunft mit seiner Weisheit, Stärke und Liebe beistehen kann.

Was machen die Moqui-Marbles im Ahnentopf?

Unser Zuhause ist "ruhiger" geworden, das habe ich festgestellt. Wir hatten sehr viel "Durchgangs-Energien", wo ich wirklich eine wöchentliche Reinigung durch Räuchern machen musste, das kam mir speziell nach der Yul-Zeit wirklich extrem vor. Seit der Aktivierung der Moquis hat sich das wirklich sehr gebessert. Klare Empfehlung von meiner Seite.




Sonntag, 12. Juni 2016

Ahnenarbeit II: Die Ahnensteine in der Anwendung






Hier kommt die Fortsetzung der Serie Ahnenarbeit - Teil 1 findest Du hier *klick*.

Es ging um das Thema der Moqui-Marbles und deren Anwendung. Wie bereits geschrieben, haben meine Recherchen ergeben, dass sich diese Steine hervorragend für die Ahnenarbeit einsetzen lassen.

Der Ahnentopf

Wir nutzen schon seit Jahren einen Ahnentopf. Dies ist ein Gefäß, welches die Namen unserer Ahnen und verstorbener Freunde enthält. 

Unser Ahnentopf wird jedes Jahr nur einmal geöffnet - natürlich zu Samhain. Mit diesem kleinen Ritual laden wir die Geister unserer Ahnen ein, das Fest der Schwelle mit uns zu feiern. Das ist immer ein sehr feierliches Fest, wo wir aber auch viel Lachen und uns auf das neue Jahresrad freuen.

Wenn Du mehr über unser Samhain Familienfest lesen willst, hier findest Du dazu meinen Post dazu: *klick*

Der Ahnentopf selbst steht ganzjährig in unserem Familienaltar/-schrein, der seinen festen Platz im Wohn-/Essbereich hat. Denn dort gehört er hin - zur Familie. Den Ahnentopf im Bild haben wir schon immer. Er ist unser ältester spiritueller Gegenstand im ganzen Haus. Er ist aus weiß lackiertem Holz.

Wenn Du auch einen Ahnentopf haben möchtest, empfehle ich Dir, dass Du Dir bei der Suche Zeit lässt und ein wirklich wunderschönes Gefäß findest, welches die Ahnenkraft würdig und sicher in sich bergen kann. 

Anwendung der Moqui Marbles im Ahnentopf


In den Ahnentopf habe ich die Triskele gemalt und auf den Boden eingelegt. Es soll die Ahnenkraft in dem Gefäß bündeln und auch binden, damit sich die Energien rein auf das Gefäß fokusieren. Dann folgen die Papiere mit den Namen der Ahnen/verstorbener Freunde. Dann folgen die Moqui Marbles.

Zuvor habe ich die Steine mit einem kleinen Reinigungsritual über einer Räucherung gebeten, die Verantwortung über den Ahnentopf zu übernehmen und die Ahnenenergie zu schützen.

Danach habe ich die Steine den Ahnentopf gelegt und diesen auch geschlossen.

Ich habe den Altar komplett gesäubert und aufgeräumt, damit die neuen Energien sich besser ausbreiten können und den Ahnentopf wieder an seinen Platz gestellt.




Meine Empfehlung:
Hast Du Deinen Hausschrein in einem belebten Zimmer, solltest Du den Ahnentopf dezent in den Hintergrund rücken. Schließlich soll er ja nicht von einem neugierigen Besucher auf der Suche nach Bonbons geöffnet werden. Die Folge davon wäre reines Chaos an Energien, die Du erstmal "aufräumen" müsstest. 

Arbeitest Du auch mit einem Ahnentopf? Wie sieht Dein Ahnentopf aus?



Dienstag, 29. März 2016

Ahnenarbeit I: Über die Ahnensteine und verkleidete Aktivisten




Heute ein Beitrag, den ich in 2 Teile geteilt habe, weil es sonst zu viel wird:

Könnt ihr euch an die Moqui-Marbles erinnern? Die waren eine Zeitlang ein Megatrend in der Esoterik-Branche. Man nannte sie hier auch die lebenden Steine oder die Steine die sich gegenseitig angezogen fühlten, weil es einen weiblichen und männlichen Stein gibt.

Ein toller Beitrag über die Herkunft der Steine findest Du hier: - klick hier-

Ich habe vor Jahren ein Paar Moqui-Marbles von meinen Freunden geschenkt bekommen. Ein sehr liebes Geschenk, aber für mich eher ein großer Zwiespalt. Ich wollte mich damals nicht wirklich mit dem Thema auseinandersetzen, weil ich diesen Moqui-Trend als ziemlich ausbeutend für die Hopi-Indianer empfand. Wer es nicht weiß: die Moqui Steine kommen aus einem Indianerreservat in Utha, USA. Moqui war damals die Stammesbezeichnung der Hopi.

Jeder Esoterik-Laden der einigermaßen gut sortiert ist, hat die Moquis im Reportaire. Es wird sogar noch damit Werbung gemacht, dass es "echte" Indianersteine sind. Ich fand das ganz schrecklich und wollte diese Steine gar nicht haben.

Rückblick: 
Vor 2 Jahren war ich auf dem Indianer Inuit Festival in Stuttgart und hatte zum ersten Mal den Kontakt zu "echten" Ureinwohnern und habe den Vorträgen der Stammesmitglieder zugehört. 

Ich war in einem Business-Projekt integriert, die die Sprache der Lakota wiederbeleben sollte und die Sprache als Weltkulturerbe schützen sollte und trotz dass dieses Projekt schon lange lief, war das mein "Erstkontakt".  Es war sein sehr modernes Projekt mit lehrendem Inhalt, welches am Ende mehrfach ausgezeichnet wurde.

Ich war mehr als nur entsetzt, wie die US-Regierung mit diesem Volk umgeht und wie beschränkt die Lebensweise dieser Menschen ist, aufgrund Regierungsregularien, angefangen damit, dass kommerzielle Viehzucht untersagt ist. 

Es ist so traurig und hoffnungslos. Ich habe diese Menschen als sehr freundlich, aber auch als sehr misstrauisch gegenüber uns Westlern empfunden. Sie haben sich lieber zurückgezogen, um nicht als "Attraktion" zu gelten. Die Stammesführer waren sehr offen und auch freundlich. Sie haben sehr viele Fragen beantwortet und man hat gemerkt wie sehr sie bemüht waren, Ihre Geschichte an die Welt weiterzutragen.

Umso mehr habe ich mich für die Deutschen an diesem Tag geschämt, die nicht natürlich mit dem Thema umgehen können. Es wurden Filme gezeigt von indianischen Künstlern, die über das Leben, die Zukunftsängste und Schwierigkeiten der Ureinwohner in ihrem eigenen Land berichteten. Ehrlich gesagt, was es eine traurige, nachdenkliche, düstere Stimmung nach den Vorträgen.

Das Publikum war gemischt. Darunter waren Menschen, die tatsächlich sich für die politische Seite und die tatsächliche Botschaft der Menschen interessierten. Es war gute Presse darunter, die die Dinge auch sehr ernsthaft verfolgt haben.

Ein großes Problem waren die Privat-Aktivisten an dieser Veranstaltung. Die haben jedem erzählt, wie ausbeuterisch WIR - also auch wir Deutschen- mit den Indianern umgehen würden. Die waren so auf Krawall gebürstet, dass die sofort jeden Ansatz die, die indianischen Kultur unterstützen sollte als Ausbeutung deklariert haben.

Dabei waren diese Menschen das absolute Gegenteil von dem, was sie eigentlich verkörpern sollten. Da waren Fransenjacken, dekadente Cowboy-Boots, teurer Türkisschmuck, ganz viel Selbstbräuner, extrem schwarz gefärbte Haare und viele eingeflochtene Federn zu sehen. Voll solidarisch indianisch halt....

Bitte nicht falsch verstehen: Ich denke, diese Gruppen wollten wirklich Gutes bewirken - aber die Denkweise die dahinter steckt ist nun mal einfach nicht richtig und sehr simpel gestrickt. Es bedarf mehr wie Solidarität, gespendete Bisons oder ähnliches. 


Zurück zu den Moqui-Marbles:

Ich dachte mir einfach nur, als ich meine Steine geschenkt bekommen habe: warum sollte ein so naturverbundenes Volk diese Steine abtragen, abbauen, die in ihrer Kultur sehr viel bedeuten - ganz einfach: weil es sonst keine Möglichkeiten hat.

Und so habe ich die Moquis weggepackt, und hatte sie nach Jahren schliesslich in der Hand. Mein Sohn fragte mich nach der Bedeutung und so ging ich wieder in die Recherche - diesmal von einem anderen Ansatz her - was bedeuten die Moquis eigentlich...

Moquis wurden auch als Ahnensteine bezeichnet. Sie sind die Verbindung zu den Vorfahren, den Ahnen und das hat mich sehr aufhorchen lassen. Sie werden wohl zur Geburt eines Kindes geschenkt, dass es Schutz erfährt. Also ein sehr machtvolles Geschenk, was nicht um Haus und Hof vor den Naturgewalten zu schützen, sondern auch Balance und Stabilität in ein Heim für einen Menschen zu bringen.

Und so kam mir die Idee, diese besonderen Steine in meine Ahnenarbeit zu integrieren.

Weiter geht es dann in Teil 2...


Freitag, 25. März 2016

Über Veränderungen und Frühlingsgefühle

Ich liebe die Osterfeiertage. Das heißt ganz viel Zeit für die kleine Familie und mich. Ich habe schon 3 Runden Uno heute hinter mir... leider auch immer verloren. Tja...

Aber vor allem habe ich Zeit für Innenschau und mal den Kopf meinen ganzen Krempel zu sortieren.

Ich hatte eine echt arbeitsintensive Woche hinter mir. Nicht nur im Job, sondern auch viel Denkprozesse und Arbeit, wie ich meine privaten Projekte alle unter einen Hut bringen kann/soll/muss - ohne dass ich mich total verzettele. Mir war klar, dass ich nicht alles auf einmal machen kann. Auch wenn Hex dass gerne würde.

Gerade das Thema Bloggen ist so eine Sache. Ich hatte ja noch einen Handarbeits-Blog, der genauso wie ZaunReiterin sich langsam aufgebaut hatte. Ich fand, es ist Zeit etwas zu ändern. Sich mal wieder zu berappeln und einen Neustart zu versuchen. 

Es sollte jedoch meine Liebe zum DIY, zu alternativen Heilmethoden und zu Kräutern und meiner Passion zum Nähen widerspiegeln. Etwas mehr Mainstream ist, weniger ZaunReiterei. 

In der letzten Woche habe ich total viel gelernt. Ich bin mit meinen 36 *hust* Jahren schon ne richtige Oma, was das Thema Bloggen angeht. Was im Blogger-Bereich mittlerweile alles geht, das ist extrem.

Die Frage ist, wie wollte ich das neue Projekt darstellen, dass es so wirkt, wie ich es gerne hätte. ZaunReiterin aufzugeben war niemals eine Frage, dazu liebe dieses kleine (unprofessionelle) Blögchen viel zu sehr. Und ich liebe den Kontakt und Austausch zu euch allen sehr. 

Und so entstand die neue Idee:



Schaut doch mal vorbei... und genießt die Feiertage!


Sonntag, 20. März 2016

Gewächshaus in der Tüte




Ich wünsche euch allen ein schönes Ostara!

Seid ihr auch schon fleißig am Anzüchten? Hier ein kleiner Tipp von mir, wer sich Anzuchthäusschen sparen möchte. 

Es tut es auch mit einem Eierkarton, eine Plastiktüte und ein paar Strohhalmen. Diese Idee kam uns aus Platznot. Die Strohhalme sind natürlich nicht zum Luft schnappen, sondern zum Hochhalten der Tüte.

Der Eierkarton lässt sich hervorragend für große Samen nutzen. Wir lassen hier gerade Mais und Sonnenblumen wachsen. 

Immer schön die Erde feucht halten. Klappt hervorragend - probiert es mal aus.


Freitag, 11. März 2016

Klorollen Diskussion oder wie öko sind wir denn wirklich?


Zucchini-Babies letzten Sommer


Mein Mann und ich in der Diskussion beim Lesen einer Gartenzeitschrift über das Thema Wiederverwendung:  Da gab es einen Artikel, wie man unterschiedliche Dinge up-cycelt und zu Anzuchtsbehältern umfunktioniert....

Und schon begann die Debatte - wie ökologisch und vor allem wie gesund ist denn eigentlich das Wiederverwenden?

Ganz bekannt - und auch schön praktisch sind die WC-Rollen. Finde ich ehrlich richtig gut. Ich verbastel die Teile auch sehr gerne. So manche Rolle fand auch eine zweite Tätigkeit als Anzuchttopferl. 

Aber da kam die Diskussion auf.... was ist denn mit dem Kleber, dem Leim womit diese Rolle geklebt wurde....ist ja Pappe.... mmhh... gute Frage. Wenn ich da meine Pflanzenkinder anzüchte, ist das denn nicht eigentlich recht schädlich bei Futter-Grün? Naja, öko ist schon anders. 

Da könnte man gleich mit den Zeitungen und der Druckerschwärze weitermachen. Das ist nämlich auch nicht ohne und wird liebend gerne im Garten zum Mulchen verwendet. Ehrlich gesagt, habe ich noch nie Zeitung in meinem Garten verwendet. Ich habe nämlich keine Zeitung. Zeitschriften landen bei mir alle in der Papiertonne und die Tageszeitung gibt es bei mir als App. Im Gemüsebeet hat die Zeitung auch nix verloren, finde ich. Da bin ich pingelig. Aber so mancher Gärtner schwört auf seine Zeitungen und bastelt liebevolle Anzuchttöpfchen. Da kann ich leider nichts dazu sagen - wie gesagt... ich find es praktisch... gesundheitlich jedoch nicht wirklich empfehlenswert.... 

Dann kam das Thema PET-Flaschen hoch. In diesem Blog habe ich darüber berichtet, wie ich meine schwächelnden Pflanzen mit Hilfe von PET-Flaschen wieder gepäppelt habe. Allerdings muss ich sagen, dass ich es heute nicht mehr empfehlen würde dauerhaft PET Flaschen für Gemüse und Obst und Kräuter verwenden würden. Da habe ich dazugelernt und will das ehrlich auch nicht mehr machen. Meistens werden eben pfandfreie PET Flaschen genutzt, wo viele (leider) auch für das Lebensmittel nicht gut sind. Ich möchte kein Plastik in meinen Pflanzen haben.

Es gibt jedoch viele Gärtner, die gerne ihre Erdbeeren oder Tomaten in mit Vorliebe in schwarzen Plastiksäcken anzüchten, um die Erde bei pflanzen freundlicher Temperatur zu halten. Gute Idee, aber ich hätte da wegen den Weichmachern im Plastik große Bedenken. 

Jetzt kann man natürlich weitermachen und sagen: Ha, was ist denn dann mit den Jogurtbechern, den Plastikpflanzgefäßen und überhaupt mit dem ganzen Plastikgedöhns aus dem Gartenmarkt?

Ähm ja... genau.... das ist eine erschöpfend lange Diskussion, die kein Ende haben wird.
Und da sollte sich der gesunde Menschenverstand einfach einschalten und sich überlegen, was man sich da ins Beet holt. 

Groß in der Kritik standen auch die Kokos-/Torftabletten. Ich habe beides auch schon probiert, Der Erfolg war nicht wirklich großartig und ich  habe aber dann aus ökologischer Gründen diese Anzuchtweise nicht mehr weiterverfolgt.

Was klappt am Besten: geschnippelte Pappröhren, unbedruckte Eierkartons und  ja.... ab und zu mal ein Jogurtbecher. 

Sorry... ich bin so gar nicht öko.... naja, nicht voll-öko... 


Und Du?

Samstag, 20. Februar 2016

Teezeremonie: Tee Passion & die große Frage nach der Herkunft



Was war ich doch enttäuscht als ich bemerkte, dass Moleskine das Passion Journal "Tee" aus der Serie genommen hat. Umso glücklicher war ich als ich noch eines der Abverkaufsexemplare online ergattern konnte.


Dann war es endlich da und ich habe das gute Stück gleich eingeweiht.


        

Test-Diagramm und die unterschiedlichen Register



Beim Eintragen bin ich tatsächlich auf interessante Dinge gestoßen, wie das Thema mit dem Herkunftsland. Gerade bei Bio-Tee-Händlern ist das echt spannend.
Sind die wirklich alle angebotenen Tees Bio? Sind wirklich alle angebotenen Tees Fair Trade? Oder gibt es Ausnahmen im Sortiment?


Ehrlich gesagt war ich mir bei manchen meiner Lieblings-Tees auf einmal gar nicht mehr so sicher, ob es da nicht Ausnahmen gibt.

Beispiel: weißer Tee kommt ursprünglich aus China. Wurde er auch dort tatsächlich angebaut? Das konnte ich nicht herausfinden. In den Texten steht das der Händler die Grüntees Fair Trade bezieht. Was ist mit dem weißen Tee? Ich habe es nicht herausgefunden, da dies überhaupt nicht transparent war.

Mittlerweile prangt überall das Siegel des ökologischen Anbaus auf den Verpackungen. Wobei es da eben auch Unterschiede gibt, denn es kommt eben darauf an ob der Händler in der EU ist oder nicht... und da gibt es bekanntermaßen ja auch unterschiedliche Spielregeln.

Das Nächste ist für mich der Teebeutel - gebleicht oder ungebleicht. Ich finde es sehr vernünftig Tee-Hersteller zu unterstützen, die ihre Beutel nicht bleichen. Angeblich ist das Bleichen der Beutel nicht gesundheitschädlich, noch gäbe es Einfluss auf den Geschmack des Tees....mmmh. Keine Ahnung, bin kein Chemiker. Vielleicht wäre hierbei interessant zu wissen, welches Rohmaterial bei der Beutelherstellung eine Rolle spielt....  

Das Magazin Ökotest hat im Jahr 2013 einen Test mit unterschiedlichen Bio-Tees gemacht, ob die tatsächlich alle Bio sind. Sehr erschreckend fand ich das Resultat, dass alle Tees zwar Bio sind, aber die Pestizidrückstände bedenklich hoch sind. +klick hier+. Da wird es einem direkt schlecht.

Ich werde künftig wesentlich aufmerksamer meine Tees heraussuchen und auch mehr nachrecherchieren. 

So - und nun ab zum Teeregal... der nächste Tee wartet auf seinen Test ...

Was hältst Du von den Bio-Tees? Welche Tees kannst Du empfehlen?