Dienstag, 1. November 2016

Päuschen

Hallo zusammen,

ich werde mit der Zaunreiterin ein Päuschen machen und an meinem Projekt Herbal Kitchen Life weiterarbeiten.




Wenn ich mehr Zeit erübrigen kann, wird es hier mit der Zaunreiterin weitergehen.

Schaut euch einfach das neue Projekt an.




Montag, 31. Oktober 2016

Die Weberin: alles fügt sich & passt zusammen




Samhain ist die Zeit von Großmutter Spinne, der Weberin. 

Morgens verfangen sich die Tautropfen in den Netzen der Spinnen, die unermüdlich an Ihren Netzen weben. Ich gehe auf nassen Gräsern durch ein Zauberland des Nebels, was meinem sonst so vertrautem Land neue Pfade hinzufügt. 

Die Anderswelt ist nur einen Herzschlag entfernt und ich laufe auf Pfaden, die nicht mehr in meiner Welt liegen - und die ich doch jeden Tag betrete - beide Welten sind Eins geworden.

Alles fügt sich...


Vor Samhain ist die Welt noch im Umbruch, die Natur richtet sich auf den Umschwung ein. Die Tage sind geprägt vom ständigen natürlichen Wandel. Dann wird alles ruhig und das Jahresrad dreht sich weiter.

Innenschau ist der Fokus in dieser Zeit. Die Schleier zwischen den Welten sind dünn und überschneiden sich. Das Ahnenfest rückt nahe und gleichzeitig werden wir uns selbst bewusst. Der Blick in unseren Seelenspiegel gibt Vieles preis, was wir gerne nicht wahrhaben wollen. Vielleicht ist auch deswegen das Fest Samhain ein so besonderes Fest. Es offenbart uns unser Innerstes.

Ich sehe Samhain als ein Fest des Wiederganzwerdens. Es zwingt uns die zerstreuten Gedanken fahren zu lassen und richtet den Gedanken auf den Kern der Sache. Viele wichtigen Entscheidungen werden in dieser Zeit gefällt. 

... alles passt zusammen


Kreativität und Inspiration sind die positiven Aspekte, die diese Zeit der Innenschau mit sich bringt. Vielleicht ist es genau das, was ich an dieser Zeit so sehr liebe - ich kann meine innere Stimme so gut hören. Ich spinne meine Gedankenfäden und verwende keinen Gedanken an den einzelnen Faden, sondern an das große Ganze. Mein Gedankennetz nimmt Gestalt an und ich weiß im Voraus schon, dass es vollkommen sein wird. Ich werde zur Weberin.

Dieses Jahr habe ich das Gefühl endlich wieder frei durchatmen zu können. Nachdem ich eine sehr belastende Zeit (klick) hatte, fühle ich mich endlich wieder in der Lage kraftvoll in den Alltag zu gehen. Dazu fühle ich eine unendliche Dankbarkeit, aus dieser Situation noch so heil herausgekommen zu sein.

Und irgendwie hat sich auch alles in das Bild gefügt, was mir geholfen hat die Dinge aus der Ferne zu betrachten und meine Konsequenzen zu ziehen. Manchmal ist es schon seltsam, wie die Dinge laufen. Zuerst dachte ich, ich sei hilflos in einem Spinnennetz - bis mir bewusst wurde, dass ich sehr wohl meine eigenen Fäden weben kann, um mir selbst zu helfen. 

Eine klare Botschaft



Als ich mitten in meiner verzwickten Situation steckte, begegnete ich der Tarot-Karte:
3 der Schwerter. Kummer, Potential zur Verwandlung, Weisheit resultierend aus Leiden.

Zu diesem Zeitpunkt wollte ich davon gar nichts wissen, denn diese Karte ist einfach unglaublich heftig -  ich hätte das Unangenehme gerne ignoriert, in eine Kiste gepackt und im nächsten Fluß versenkt. Aber bekanntlich funktioniert das nicht. 

Und mal wieder enttäuschten die Karten mich nicht. Ich bin durch alle Phasen durch - und es war richtig hart. Rückblickend gebe ich sämtlichen Fachbüchern recht - diese Karte ist eine der härtesten Karten im Tarot. 

Jetzt zu Samhain fühle ich mich anders. Ich habe wieder einen klaren Blick. Das hatte mir gefehlt. Der Blick in meinen eigenen Seelenschatten hat mich mehr sehen lassen, als ich wollte. Auch das passiert. Aber es war gut so. 

Gesegnetes Samhain


Heute Nacht werden die Kerzen in unserem Hause brennen. Sie leuchten in der Finsternis und heißen unsere Ahnen willkommen, sie grüßen all die, die von uns gegangen sind und uns in dieser Nacht besuchen werden.

Herzlich willkommen im neuen Jahreskreis.

Wie verbringst Du dieses Samhain? Was hat Dich in dieser Zeit beschäftigt und geprägt?

Sonntag, 9. Oktober 2016

Wie man einen Vampir besiegt



Samhain steht vor der Tür. Der Jahreskreis schließt sich und ich blicke zurück auf die Dinge, die mir im letzten Jahresrund begegnet sind. Mein Fazit: es war unglaublich  spannend und anstrengend für mich. Und ein richtig gutes Thema für die dunkles Jahreszeit und das Fest Samhain.

Der Krug geht so lange zum Brunnen, bis er bricht oder ein Vampir kommt selten allein

Ich hatte ein erfolgreiches Jahr hinter mir, das von extrem vielen und rasanten Veränderungen geprägt war, welche für mich persönlich sehr einschneidend und wichtig waren. Es waren sehr gute Veränderungen, die für mich und meine kleine Familie sehr viel Positives bedeutet haben und mich weitergebracht haben. Dafür habe ich auch sehr hart gearbeitet, auf viel verzichtet und konnte nun die Früchte meines Erfolgs ernten.

Allerdings bedeutete das auch, dass ich meinen Fokus anders setzen musste. Nämlich auf mich und meine kleine Familie, meinen Job, meine privaten Verpflichtungen. Also alle meine privaten Dinge, die selbstverständlich sind.Tun andere Menschen auch. Jeden Tag.

Das war ein extremes Problem für manche Menschen in meinem sozialem Umfeld. Ich war einfach nicht mehr greifbar, nicht mehr nutzbar in dem Rahmen, wie sie es gewohnt waren. Ich hatte die große Frechheit ganz eigennützig mich um mich selbst zu kümmern.

Ich habe einfach nicht mehr funktioniert wie erwartet und wurde behandelt, wie ein Mensch dritter Klasse.

Dabei machte ich den Fehler, dass ich das über einen sehr langen Zeitraum, nämlich fast 1 Jahr lang, ertragen habe. Ich scheute mich von den Konflikten und regte mich gleichzeitig auf, wie egal es diesen Menschen war, wie es mir persönlich geht. Ich habe nie gesagt, wenn mich etwas angenervt hatte oder wenn ich etwas nicht wollte, keine Zeit hatte usw. usf.

Ich hatte das Gefühl, zu zerreißen, in Konflikte gezerrt zu werden, die mit mir gar nichts zu tun hatten, aber bequemer weise auf meinem Rücken ausgetragen wurden. Ich fühlte mich in einer ganz falschen Welt, wo ich gar nicht sein wollte, ich fühlte mich nicht nur schlecht, sondern richtig miserabel.

Das kannte ich gar nicht von mir - normalerweise bin ich jemand, der hinsteht und brüllt, wenn es zu hart wird. Aber in dieser Zeit der rasanten Veränderungen, habe ich die Dinge nicht mehr verarbeiten können, war sehr gestresst und gar nicht Konflikt bereit - und das war das Verhängnis und ein Festmahl für alle Energie-Vampire.

Und wenn ein Energie-Vampir da ist, kommen andere gleich mit. Das ist schon ein erstaunliches Phänomen. Irgendwie riechen die das und hängen sich dran. Ich hatte es leider mit einer ganzen Gruppe zu tun.

Ausgesaugt - Balance impossible

Das Leben anderer Menschen, deren Probleme und deren Erwartungen an andere sind nicht immer einfach zu händeln. In der Familie kann man diesen Dingen oft nicht entkommen, im Freundeskreis kommt es auf die Freundschaftsbande an, wie nah man sich ist. Manchmal ist man seinen Freunden näher wie der Familie. In meinem Fall war es die nahe Verwandtschaft, die mich aussaugte mit ihren Erwartungen und Forderungen und mir weh taten mit ihrer Kritik.

Ich wurde ausgesaugt, fast bis kein Tropfen mehr da war. Wenn ich selbst Hilfe oder Rat benötigte, war das überhaupt nicht wichtig und wurde zum großen Teil nicht mal mehr gewürdigt.

Mich hat das fast meine Gesundheit gekostet... fast. Mich hat das Ganze buchstäblich erdrückt und ausgesaugt. Das war ein schleichender Prozess, der am Anfang gar nicht ersichtlich war. Sehr typisch für Energie-Vampirismus. Ich wurde gerne auf Trab gehalten - besser gesagt - abgelenkt, dass ich gar nicht merkte, was ich da tat.


Der Pflock ins Herz - ich geh dann mal...und nehm´ den Knoblauch gleich mit

Nachdem mir dann der Kragen geplatzt war und ich endlich meine Position bezogen hatte, kam der Sturm. Es hagelte Drohungen und Beleidigungen vom Feinsten - sogar per SMS. Weil ich nicht mehr funktionierte, nicht mehr manipuliert werden konnte. So schnell wie der Sturm kam, ging er auch.

Am Ende hatte ich großes Glück, dass die Göttin mir half meinen Verstand zu klären. Ich denke, ich wäre sicher ernsthaft krank geworden, wenn das so weiter gegangen wäre. Das war mir am Ende eine Lehre und ich fühlte mich anfangs sehr bedrückt und nach ein paar Tagen ging es mir besser.

Was mich total verblüffte war jedoch, dass gerade die Menschen, die mir so einen Schaden zugefügt haben, sich nach ein paar Wochen meldeten und wieder weitermachen wollten, als sei nichts gewesen, weil man das ja gewohnt war, mit mir so umzuspringen.

Doch das funktionierte nicht mehr. Ich hatte meinen mentalen Knoblauch griffbereit. Und so wurden die Anrufe weniger, manche meldeten sich gar nicht mehr und das Ganze plätscherte dahin. Das Interesse an mir war erloschen.

Position beziehen tut weh - und heilt zugleich von Energie-Vampiren

"Theater machen", "übertreiben", "überfordert sein" "sich anstellen" sind Phrasen, die Energie-Vampire gerne in den Mund nehmen, wenn sie sehen, dass Ihre persönliche Blutbank zu eigenständig wird.
Sie jammern und bedauern sich selbst, sie versuchen einem ein schlechtes Gewissen zu machen und beschweren sich mit verletzenden Worten, wenn sie sehen, dass die Loyalität schwankt. Sie fläzen sich gerne in einer Pseudo-Opferrolle, wenn es gerade passt. Das gibt Aufmerksamkeit und die Mission ist erfüllt.

Es ist nicht einfach sich dagegen zu wehren. Es ist schmerzhaft, denn schließlich liegt einem ja was an der Person, sonst würde man sich nicht so viel gefallen lassen. Wenn es eine Gruppe an Personen betrifft, wie Freundes- oder Familienkreis, hat man schlechte Karten, denn man wird dann sofort überrannt.

Wie wird man zum Vampirjäger?

Nachdem der Energie-Vampir ganz schön schlau ist, ist es vielmehr ein Prozess, der im Inneren eines jeden Menschen stattfinden muss, um sein Rüstzeug dagegen zu finden. Ein Patentrezept gibt es nicht. Bei mir hat es auch eine ganze Weile gedauert, bis ich aus der Wolfsgrube geklettert bin.

Wenn Du merkst, dass Dein Gegenüber seine Bedürfnisse an Dir befriedigt findet und sich im Gegenzug nicht um Dich kümmert, stimmt was nicht. Wenn die Person nicht fragt, wie es Dir geht und wie Du Dich fühlst oder oberflächlich mit Dir auf menschlicher Ebene kommuniziert, sprich von oben herab.

Das muss nicht von Anfang an so sein, das kann sich mit der Zeit entwickeln.

Wenn Du Dir diese Fragen stellst, kannst Du viele Informationen schon mal aus Deiner Seele abrufen, die Dir helfen, die richtige Entscheidung zu treffen:

- fühle ich mich gut, nachdem ich ein Gespräch mit dieser Person hatte? Oder bin ich müde und erschöpft?
- gibt mir die Person die gleiche Aufmerksamkeit und Respekt, wie ich ihr?
- macht es mir Freude mit der Person zusammen zu sein?
- habe ich ein schlechtes Gewissen, wenn ich mich um meine eigenen Belange kümmere, statt um die Belange dieser Person?
- wenn mir etwas Gutes widerfährt, freut sich die Person für mich - oder macht sie es mir madig?

Das beste Heilmittel ist die gesunde Distanz. Auch in Zeiten von schnellen Chats und Fratzebuch ist es möglich Distanz zu wahren. Manchmal ist es auch mal gut, nicht erreichbar zu sein. Diese Freiheit sollte sich jeder nehmen.

Wie wehrst Du Dich gegen Energie-Vampire?


Mittwoch, 15. Juni 2016

Ahnenarbeit III: Die Wirkung der heiligen Steine



Hier kommt der dritte Teil der Serie Ahnenarbeit. 

Teil 1 findest Du hier *klick*
Teil 2 findest Du hier *klick*

Mittlerweile ist Juni und es ist mittlerweile schon 3 Monate her, seit ich die Moqui-Marbles in den Ahnentopf gelegt habe. 

Am Ende muss es wohl ein Wink der Göttin gewesen sein, mir die heiligen Steine wieder in die Hände zu geben, denn sie haben wirklich hervorragende Arbeit geleistet. Was am Anfang ein Experiment war, hat wirklich wunderbar gewirkt.

Grundsituation:

Wie schon erwähnt, haben wir letztes Jahr in der Familie und im Freundeskreis geliebte Menschen verloren. Das war für uns ein extrem heftiges Jahr. 

Gerade im familiären Bereich gab es viel aufzuarbeiten und Trauer ist, wie jedem bekannt ist, eine sehr persönliche Sache. Jeder trauert anders. Jeder verarbeitet die Dinge anders. 

Wenn man Loslassen muss, ist das ein sehr schwieriger Prozess, der nicht immer gelingt. Die Energie des Verstorbenen umschwirrt einen die ganze Zeit, umso heftiger der Nachhall der Trauer ist, umso mehr drückende Energien kommen auf. 

Das ist leider ein normaler Hergang bei der Trauerarbeit. 

Gerade wenn es um jemanden geht, der jung verstirbt. Da sind immer wieder kreisende Fragen da, die sich in manifestieren und man hat das Gefühl, dass "etwas einem im Nacken sitzt". Umso mehr man sich auf die aufbrennenden Fragen fokussiert, umso präsenter wird die Energie des Verstorbenen und findet keine Ruhe. Wenn sich das Ganze aufstaut und nicht verarbeitet wird, wird es dann unschön, unheimlich, störend und auch zerstörend.

Wer mit aller Gewalt an seiner Nicht-Verarbeitung festhält, dem geht es schlecht. Wer nicht loslassen kann, wird immer eine sich wehrende, festgesetzte Energie mit sich herumschleppen.

Was macht der Ahnentopf?

Am Ende geht es darum, die Energie des Verstorbenen respektvoll in den Kreis der Ahnen aufzunehmen. Das heißt, diese Energie durch die Türe der Anderswelt liebevoll zu weisen und ihre positive Kraft in das große Ganze aufnehmen zu lassen, damit sie wiedergeboren werden kann und das der Geist des Verstorbenen uns in Zukunft mit seiner Weisheit, Stärke und Liebe beistehen kann.

Was machen die Moqui-Marbles im Ahnentopf?

Unser Zuhause ist "ruhiger" geworden, das habe ich festgestellt. Wir hatten sehr viel "Durchgangs-Energien", wo ich wirklich eine wöchentliche Reinigung durch Räuchern machen musste, das kam mir speziell nach der Yul-Zeit wirklich extrem vor. Seit der Aktivierung der Moquis hat sich das wirklich sehr gebessert. Klare Empfehlung von meiner Seite.




Sonntag, 12. Juni 2016

Ahnenarbeit II: Die Ahnensteine in der Anwendung






Hier kommt die Fortsetzung der Serie Ahnenarbeit - Teil 1 findest Du hier *klick*.

Es ging um das Thema der Moqui-Marbles und deren Anwendung. Wie bereits geschrieben, haben meine Recherchen ergeben, dass sich diese Steine hervorragend für die Ahnenarbeit einsetzen lassen.

Der Ahnentopf

Wir nutzen schon seit Jahren einen Ahnentopf. Dies ist ein Gefäß, welches die Namen unserer Ahnen und verstorbener Freunde enthält. 

Unser Ahnentopf wird jedes Jahr nur einmal geöffnet - natürlich zu Samhain. Mit diesem kleinen Ritual laden wir die Geister unserer Ahnen ein, das Fest der Schwelle mit uns zu feiern. Das ist immer ein sehr feierliches Fest, wo wir aber auch viel Lachen und uns auf das neue Jahresrad freuen.

Wenn Du mehr über unser Samhain Familienfest lesen willst, hier findest Du dazu meinen Post dazu: *klick*

Der Ahnentopf selbst steht ganzjährig in unserem Familienaltar/-schrein, der seinen festen Platz im Wohn-/Essbereich hat. Denn dort gehört er hin - zur Familie. Den Ahnentopf im Bild haben wir schon immer. Er ist unser ältester spiritueller Gegenstand im ganzen Haus. Er ist aus weiß lackiertem Holz.

Wenn Du auch einen Ahnentopf haben möchtest, empfehle ich Dir, dass Du Dir bei der Suche Zeit lässt und ein wirklich wunderschönes Gefäß findest, welches die Ahnenkraft würdig und sicher in sich bergen kann. 

Anwendung der Moqui Marbles im Ahnentopf


In den Ahnentopf habe ich die Triskele gemalt und auf den Boden eingelegt. Es soll die Ahnenkraft in dem Gefäß bündeln und auch binden, damit sich die Energien rein auf das Gefäß fokusieren. Dann folgen die Papiere mit den Namen der Ahnen/verstorbener Freunde. Dann folgen die Moqui Marbles.

Zuvor habe ich die Steine mit einem kleinen Reinigungsritual über einer Räucherung gebeten, die Verantwortung über den Ahnentopf zu übernehmen und die Ahnenenergie zu schützen.

Danach habe ich die Steine den Ahnentopf gelegt und diesen auch geschlossen.

Ich habe den Altar komplett gesäubert und aufgeräumt, damit die neuen Energien sich besser ausbreiten können und den Ahnentopf wieder an seinen Platz gestellt.




Meine Empfehlung:
Hast Du Deinen Hausschrein in einem belebten Zimmer, solltest Du den Ahnentopf dezent in den Hintergrund rücken. Schließlich soll er ja nicht von einem neugierigen Besucher auf der Suche nach Bonbons geöffnet werden. Die Folge davon wäre reines Chaos an Energien, die Du erstmal "aufräumen" müsstest. 

Arbeitest Du auch mit einem Ahnentopf? Wie sieht Dein Ahnentopf aus?



Dienstag, 29. März 2016

Ahnenarbeit I: Über die Ahnensteine und verkleidete Aktivisten




Heute ein Beitrag, den ich in 2 Teile geteilt habe, weil es sonst zu viel wird:

Könnt ihr euch an die Moqui-Marbles erinnern? Die waren eine Zeitlang ein Megatrend in der Esoterik-Branche. Man nannte sie hier auch die lebenden Steine oder die Steine die sich gegenseitig angezogen fühlten, weil es einen weiblichen und männlichen Stein gibt.

Ein toller Beitrag über die Herkunft der Steine findest Du hier: - klick hier-

Ich habe vor Jahren ein Paar Moqui-Marbles von meinen Freunden geschenkt bekommen. Ein sehr liebes Geschenk, aber für mich eher ein großer Zwiespalt. Ich wollte mich damals nicht wirklich mit dem Thema auseinandersetzen, weil ich diesen Moqui-Trend als ziemlich ausbeutend für die Hopi-Indianer empfand. Wer es nicht weiß: die Moqui Steine kommen aus einem Indianerreservat in Utha, USA. Moqui war damals die Stammesbezeichnung der Hopi.

Jeder Esoterik-Laden der einigermaßen gut sortiert ist, hat die Moquis im Reportaire. Es wird sogar noch damit Werbung gemacht, dass es "echte" Indianersteine sind. Ich fand das ganz schrecklich und wollte diese Steine gar nicht haben.

Rückblick: 
Vor 2 Jahren war ich auf dem Indianer Inuit Festival in Stuttgart und hatte zum ersten Mal den Kontakt zu "echten" Ureinwohnern und habe den Vorträgen der Stammesmitglieder zugehört. 

Ich war in einem Business-Projekt integriert, die die Sprache der Lakota wiederbeleben sollte und die Sprache als Weltkulturerbe schützen sollte und trotz dass dieses Projekt schon lange lief, war das mein "Erstkontakt".  Es war sein sehr modernes Projekt mit lehrendem Inhalt, welches am Ende mehrfach ausgezeichnet wurde.

Ich war mehr als nur entsetzt, wie die US-Regierung mit diesem Volk umgeht und wie beschränkt die Lebensweise dieser Menschen ist, aufgrund Regierungsregularien, angefangen damit, dass kommerzielle Viehzucht untersagt ist. 

Es ist so traurig und hoffnungslos. Ich habe diese Menschen als sehr freundlich, aber auch als sehr misstrauisch gegenüber uns Westlern empfunden. Sie haben sich lieber zurückgezogen, um nicht als "Attraktion" zu gelten. Die Stammesführer waren sehr offen und auch freundlich. Sie haben sehr viele Fragen beantwortet und man hat gemerkt wie sehr sie bemüht waren, Ihre Geschichte an die Welt weiterzutragen.

Umso mehr habe ich mich für die Deutschen an diesem Tag geschämt, die nicht natürlich mit dem Thema umgehen können. Es wurden Filme gezeigt von indianischen Künstlern, die über das Leben, die Zukunftsängste und Schwierigkeiten der Ureinwohner in ihrem eigenen Land berichteten. Ehrlich gesagt, was es eine traurige, nachdenkliche, düstere Stimmung nach den Vorträgen.

Das Publikum war gemischt. Darunter waren Menschen, die tatsächlich sich für die politische Seite und die tatsächliche Botschaft der Menschen interessierten. Es war gute Presse darunter, die die Dinge auch sehr ernsthaft verfolgt haben.

Ein großes Problem waren die Privat-Aktivisten an dieser Veranstaltung. Die haben jedem erzählt, wie ausbeuterisch WIR - also auch wir Deutschen- mit den Indianern umgehen würden. Die waren so auf Krawall gebürstet, dass die sofort jeden Ansatz die, die indianischen Kultur unterstützen sollte als Ausbeutung deklariert haben.

Dabei waren diese Menschen das absolute Gegenteil von dem, was sie eigentlich verkörpern sollten. Da waren Fransenjacken, dekadente Cowboy-Boots, teurer Türkisschmuck, ganz viel Selbstbräuner, extrem schwarz gefärbte Haare und viele eingeflochtene Federn zu sehen. Voll solidarisch indianisch halt....

Bitte nicht falsch verstehen: Ich denke, diese Gruppen wollten wirklich Gutes bewirken - aber die Denkweise die dahinter steckt ist nun mal einfach nicht richtig und sehr simpel gestrickt. Es bedarf mehr wie Solidarität, gespendete Bisons oder ähnliches. 


Zurück zu den Moqui-Marbles:

Ich dachte mir einfach nur, als ich meine Steine geschenkt bekommen habe: warum sollte ein so naturverbundenes Volk diese Steine abtragen, abbauen, die in ihrer Kultur sehr viel bedeuten - ganz einfach: weil es sonst keine Möglichkeiten hat.

Und so habe ich die Moquis weggepackt, und hatte sie nach Jahren schliesslich in der Hand. Mein Sohn fragte mich nach der Bedeutung und so ging ich wieder in die Recherche - diesmal von einem anderen Ansatz her - was bedeuten die Moquis eigentlich...

Moquis wurden auch als Ahnensteine bezeichnet. Sie sind die Verbindung zu den Vorfahren, den Ahnen und das hat mich sehr aufhorchen lassen. Sie werden wohl zur Geburt eines Kindes geschenkt, dass es Schutz erfährt. Also ein sehr machtvolles Geschenk, was nicht um Haus und Hof vor den Naturgewalten zu schützen, sondern auch Balance und Stabilität in ein Heim für einen Menschen zu bringen.

Und so kam mir die Idee, diese besonderen Steine in meine Ahnenarbeit zu integrieren.

Weiter geht es dann in Teil 2...


Freitag, 25. März 2016

Über Veränderungen und Frühlingsgefühle

Ich liebe die Osterfeiertage. Das heißt ganz viel Zeit für die kleine Familie und mich. Ich habe schon 3 Runden Uno heute hinter mir... leider auch immer verloren. Tja...

Aber vor allem habe ich Zeit für Innenschau und mal den Kopf meinen ganzen Krempel zu sortieren.

Ich hatte eine echt arbeitsintensive Woche hinter mir. Nicht nur im Job, sondern auch viel Denkprozesse und Arbeit, wie ich meine privaten Projekte alle unter einen Hut bringen kann/soll/muss - ohne dass ich mich total verzettele. Mir war klar, dass ich nicht alles auf einmal machen kann. Auch wenn Hex dass gerne würde.

Gerade das Thema Bloggen ist so eine Sache. Ich hatte ja noch einen Handarbeits-Blog, der genauso wie ZaunReiterin sich langsam aufgebaut hatte. Ich fand, es ist Zeit etwas zu ändern. Sich mal wieder zu berappeln und einen Neustart zu versuchen. 

Es sollte jedoch meine Liebe zum DIY, zu alternativen Heilmethoden und zu Kräutern und meiner Passion zum Nähen widerspiegeln. Etwas mehr Mainstream ist, weniger ZaunReiterei. 

In der letzten Woche habe ich total viel gelernt. Ich bin mit meinen 36 *hust* Jahren schon ne richtige Oma, was das Thema Bloggen angeht. Was im Blogger-Bereich mittlerweile alles geht, das ist extrem.

Die Frage ist, wie wollte ich das neue Projekt darstellen, dass es so wirkt, wie ich es gerne hätte. ZaunReiterin aufzugeben war niemals eine Frage, dazu liebe dieses kleine (unprofessionelle) Blögchen viel zu sehr. Und ich liebe den Kontakt und Austausch zu euch allen sehr. 

Und so entstand die neue Idee:



Schaut doch mal vorbei... und genießt die Feiertage!